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Kaktusblüte

Kaktus0

Komödie von Pierre Barillet und Jean-Pierre Grédy.

Romantisches Amüsement bekannt aus der oskarprämierten Verfilmung

Sa. 10. März 2012
Fr./Sa. 16./17. März 2012
Fr./Sa. 23./24. März 2012
Fr./Sa. 30./31. März 2012

Wenn ein attraktiver, gutsituierter Mann in mittleren Jahren einer schönen jungen Dame gleich beim ersten Treffen mitteilt, er sei verheiratet und nenne drei Kinder sein Eigen, dann ist er entweder nicht wirklich an ihr interessiert, herzlich ungeschickt oder aber weder verheiratet noch Vater sondern - raffiniert. Denn dieses nicht den Tatsachen entsprechende „Geständnis“ kann ein probates Mittel sein, sich den Rückzug offen zu halten.

Dumm nur, wenn sich die Beziehung zu eben dieser Dame zur festen Heiratsabsicht entwickelt. Dann ist die erfundene Familie plötzlich im Wege.

Und erst recht dumm, wenn die Zukünftige gar genau die Anfangs zu Markte getragene Ehrlichkeit als hervorstechende Charaktereigenschaft schätzt.

So richtig prekär wird die Lage jedoch, wenn die „Neue“ die nicht existente „Alte“ unbedingt kennen lernen will – und dazu hin auch noch den vorgeblichen „Scheidungsgrund“, nämlich den ebenfalls nicht realen Liebhaber der erfundenen Ehefrau.

Da kommt der in Bedrängnis geratene Don Juan schon mal auf die Idee, sich der Hilfe von Menschen aus seiner Umgebung zu versichern, die dann die fehlenden Akteure in seinem Leben spielen sollen.

Doch auch da lauern Tücken: Die Rolle der eigenen Ehefrau sollte man tunlichst nicht mit einer Mitarbeiterin besetzen, die einen schon seit Jahren verehrt, anhimmelt, stumm liebt, ohne das man dessen gewahr geworden wäre. So was kann nicht gut gehen!

In der seit Jahrzehnten erfolgreichen Komödie „Die Kaktusblüte“ (u. A. verfilmt mit Ingrid Bergmann, Goldie Hawn – die für diese Rolle ihren ersten „Oscar“ bekam -  und dem unsterblichen Walter Matthau) können Sie Zeuge dieser turbulenten Verwicklungen werden.

Ein Amüsement erster Güte!

Es spielen Thomas Czeschka, Karin Hoyer, Gunter Hess, Thomas Funk, Ursula Burkhardt und Andrea Glietsch

Technik: Dominik Wallner
Regie: Eddie Gromer