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Eine Farce von Susanne Hinkelbein
Zwei Jäger nehmen das Dorfgeschehen ins Visier. abgründig, schwarz und makaber
Fr. 24. Februar 2012 Fr./Sa. 04./05. Mai 2012 Fr./Sa. 11./12. Mai 2012
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Lautlos zieht die Abenddämmerung herauf, die einzigen Geräusche kommen aus dem Wald. Ein leises Knacken. Anspannung breitet sich aus, die fast fühlbar ist. Konzentrierte Stille beherrscht den Moment. Erlösung erst bringt der Schuss! Eine Szene wie aus einem Jäger-Romantik-Klischee-Handbuch, welches die beiden Protagonisten aus „Waidmannsheil“ wohl nie zu Gesicht bekommen haben. Sie haben ihre eigene Auffassung von der Jagd. Voll eingebildeter Erhabenheit sitzen die beiden auf Ihrem Hochsitz. Lauern und Sichern fortwährend nach allen Seiten. Doch anstatt auf Sauen anzulegen, nehmen sie das Dorfgeschehen auf`s „Korn“.
Ihre paranoiden Gedankenstrukturen bringen dabei immer groteskere, pseudo-philosophische Ansichten zu Tage.
Das Jagdglück scheint ihnen hold zu sein. Es erscheint in Form einer kleinen Hochzeitsgesellschaft die sich am Waldesrand zeigt…… Die Grenzen verwischen, die Fassade beginnt zu bröckeln. Wer ist Jäger und wer Gejagter? Und was wird hier gejagt?
„Waidmannsheil“ ist ein Volksstück, abgründig, schwarz und makaber !
    
Es spielen Brigitte Schilling und Uwe Gölz Technik: Dominik Wallner |